Schmuckbild: Mehrere Personen sitzen in einem Gesprächskreis

IFDoQu

Mit dem neu entwickelten web-basierten Dokumentationssystem IFDoQu werden die Prozesse zwischen Integrationsfachdiensten und Integrationsamt vollständig unterstützt. Daten werden in IFDoQu eingegeben und über Schnittstellen an ANLEI übertragen, damit sie nicht mehrfach gepflegt werden müssen. Die Erzeugung von Statistiken und die Wahrnehmung von Steuerungsaufgaben durch das Integrationsamt werden umfassend unterstützt.

Zusammen mit der Rechnungsstellung durch die Integrationsfachdienste über das web-basierte Verfahren MASS 2 sind die Prozesse nun komplett papierlos durchführbar.

PerSEH

Mit der Version 1.6 wird im DV-Verfahren PerSEH eine zusätzliche Schnittstelle vom Verfahren ANLEI zum Verfahren PerSEH zur Verfügung stehen. Über diese Schnittstelle können die für eine Begutachtung notwendigen Stammdaten eines Klienten im Rahmen einer Beauftragung übertragen werden.

Mit der PerSEH-Version 1.7 wird neben dem Integrierten Teilhabeplan (ITP) des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen nun auch das Bedarfsermittlungsinstrument BEI_NRW der Landschaftsverbände Rheinland und Westfalen-Lippe abgebildet.

HPK

Mit der aktuellen Version 1.4 unterstützt das DV-Verfahren HPK nun auch die Organisation von Gesamtplan- und Teilhabeplankonferenzen.

ANLEI

Die Version 5.4 des DV-Verfahrens ANLEI verbessert nochmals die barrierefreie Bedienbarkeit unter Berücksichtigung ergonomischer Gesichtspunkte und des Aspekts einer effizienten Arbeitsweise. Die Firma Papenmeier hat ANLEI auf die Anforderungen der Barrierefreiheit hin geprüft und bescheinigt dem DV-Verfahren, dass es für die schwerpunktmäßig betrachteten Anwendergruppen der blinden und sehbehinderten Benutzer barrierefrei zu bedienen ist. Die Zusammenfassung der Ergebnisse kann interessierten Kunden zur Verfügung gestellt werden. Darüber hinaus wird mit dem Modul Schriftstückerstellung nun die barrierefreie Kommunikation mit blinden und wesentlich sehbehinderten Leistungsberechtigten unterstützt.

Zusätzlich wurden eine Vielzahl von Optimierungen vorgenommen, die die Arbeit mit ANLEI unterstützen und vereinfachen. Im Rahmen der Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) können wir Ihnen für ANLEI ein Template zur Abbildung des Gesamtplanverfahrens  anbieten.

MASS-JP

Mit der Erweiterung des Abrechnungsverfahrens MASS-JP ist es nun auch möglich Rechnungen von anderen Juristischen Personen, als den Leistungserbringern zu bearbeiten. Beim LWV Hessen werden in einem ersten Schritt ab sofort die Rechnungsdaten einer großen Krankenversicherung verarbeitet.

BTHG-Workshop

Am 26. Februar 2018 fand der dritte und voraussichtlich letzte BTHG-Workshop in Möhnesee-Delecke statt. In einem regen Austausch informierten sich die Schwesternverbände LWL, LVR und LWV über den jeweils aktuellen Sachstand der BTHG-Umsetzung. Weitere Themen waren u. a. die Abbildung des Gesamtplanverfahrens in ANLEI, die Weiterentwicklung von PerSEH, die Finanzierungs- und Vergütungssystematik ab 2020 sowie ein neuer Lösungsansatz für die Abbildung der Leistungsschlüsselkombinationen in ANLEI. Darüber hinaus stellte die ANLEI-Service GmbH ihren Kunden das neue Kooperationspartner-System zur Abbildung des Sozialraums der Leistungsempfänger vor.

KOOP

KOOP steht für Kooperationspartner-System. Dabei handelt es sich um ein komplexes Datenbanksystem  zur Unterstützung der Teilhabeplanung und –beratung. In KOOP können Informationen zu Kooperationspartnern (Leistungserbringer, Agentur für Arbeit, Gesundheitsämter, Krankenkassen, Geschäftsführer der Leistungserbringer und gesetzliche Betreuerinnen und Betreuer) erfasst und mit weitergehenden Hinweisen verknüpft werden. Die übersichtliche Suchmaske sowie die Detailansichten der Suchergebnisse unterstützen die Teilhabeplanerinnen und Teilhabeplaner bei der schnellen und zielgerichteten Suche nach geeigneten Partnern. Über die integrierte Kartenansicht können dabei ortsgebundene Besonderheiten der Leistungsberechtigten unmittelbar berücksichtigt werden. Eine Verlinkung zu den Kartendiensten Google Maps, OpenStreetMap und Falk Routenplaner ermöglicht die direkte Anfahrtsplanung zu den ausgewählten Einrichtungen. Ein Sterne-basiertes Bewertungssystem sowie eine Übersicht über Besonderheiten und Qualitätsmerkmale ermöglichen außerdem die zügige Auswahl der besten Angebote.

Über eine Schnittstelle können Kontaktdaten von einer bereits vorhandenen Datenbank einfach nach KOOP übertragen werden. Informationen über vorhandene Leistungsvergütungen werden bei Bedarf ebenfalls berücksichtigt und in der Anwendung hinterlegt.

Durch den Einsatz modernster Data Mining-Methoden soll die Datenbasis in KOOP stetig um professionelle und nicht-professionelle Angebote aus dem Internet erweitert und dadurch ein umfassendes Abbild des Sozialraums geschaffen werden. Ein entsprechendes Projekt zur Weiterentwicklung von KOOP wird im Herbst 2018 abgeschlossen.

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